{"id":557,"date":"2020-03-29T20:25:00","date_gmt":"2020-03-29T20:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/blog\/2020\/03\/29\/ueber-die-gefangenschaft\/"},"modified":"2024-09-24T11:39:29","modified_gmt":"2024-09-24T11:39:29","slug":"ueber-die-gefangenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/blog\/ueber-die-gefangenschaft\/","title":{"rendered":"\u00dcber die Isolation"},"content":{"rendered":"\n<p>Irgendwann in den 1650er Jahren notierte der franz\u00f6sische Philosoph und Mathematiker Blaise Pascal einen der kontraintuitivsten Aphorismen aller Zeiten: &#8220;Das ganze Ungl\u00fcck der Menschen r\u00fchrt allein daher, da\u00df sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben verm\u00f6gen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Ist das wirklich so? Still in einem Zimmer verweilen zu m\u00fcssen, klingt eher nach einem Bestandteil einer besonders perfiden Form von psychologischer Folter. Was k\u00f6nnte der menschlichen Natur mehr zuwiderlaufen, als vier W\u00e4nde zu bewohnen, wenn es einen ganzen Planeten zu erforschen g\u00e4be?<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch stellt Pascals Idee eine unserer gel\u00e4ufigsten \u00dcberzeugungen in Frage: dass wir immer wieder an neue Orte gehen m\u00fcssen, um neue und wertvolle Dinge zu f\u00fchlen und zu entdecken. Was w\u00e4re, wenn wir bereits einen Schatz in unserem Inneren h\u00e4tten? Was w\u00e4re, wenn wir in unserem eigenen Gehirn bereits eine ausreichende Anzahl von eindrucksvollen, beruhigenden und interessanten Erfahrungen gesammelt h\u00e4tten, die uns zehn Leben lang gen\u00fcgen w\u00fcrden? Was w\u00e4re, wenn unser wirkliches Problem nicht so sehr darin best\u00fcnde, dass wir nirgendwo hingehen d\u00fcrfen &#8211; sondern darin, dass wir nicht das aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen, was uns bereits zur Verf\u00fcgung steht?<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Hause eingesperrt zu sein, birgt eine Reihe spannender Vorteile. Der erste liegt darin, dass wir zum Reflektieren ermutigt werden. Auch wenn wir uns das nicht gerne eingestehen, praktizieren die wenigsten von uns regelm\u00e4\u00dfig diese eigenst\u00e4ndige, einsame und wagemutige Art des Denkens, die uns neue Kraft spenden und unser Leben voran bringen kann. Die neuen Gedanken, \u00fcber die wir stolpern k\u00f6nnten, wenn wir unseren eigenen Verstand ambitionierter erkunden, w\u00e4hrend wir auf dem Sofa liegen, k\u00f6nnten unseren mentalen Status quo bedrohen. Ein neuartiger Gedanke k\u00f6nnte uns zum Beispiel pl\u00f6tzlich von Dingen entfremden, die den Menschen um uns herum als normal erscheinen. Oder er k\u00f6nnte die Erkenntnis bringen, dass wir in einer wichtigen Frage in unserem Leben vielleicht schon lange den falschen Ansatz verfolgen. Wenn wir eine bestimmte neue Idee ernst nehmen, m\u00fcssen wir vielleicht eine Beziehung aufgeben, eine Arbeitsstelle k\u00fcndigen, einen Freund abservieren, uns bei jemandem entschuldigen, unsere Sexualit\u00e4t \u00fcberdenken oder mit einer Gewohnheit brechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber eine Zeit des stillen Nachdenkens in unserem Raum schafft eine Gelegenheit, bei der der Geist sich selbst ordnen und verstehen kann. \u00c4ngste, Ressentiments und Hoffnungen lassen sich leichter benennen; wir haben weniger Angst vor den Inhalten unseres eigenen Geistes &#8211; wir werden weniger verstimmt, sind ruhiger und klarer \u00fcber die Richtung, in die wir uns bewegen wollen. Wir beginnen, in z\u00f6gerlichen Schritten, uns selbst etwas besser kennen zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Sache, die wir in unseren eigenen R\u00e4umen tun k\u00f6nnen, ist es, zu Reisen zur\u00fcckzukehren, die wir bereits unternommen haben. Das ist keine besonders popul\u00e4re Idee. In der Regel werden wir von alles Seiten angespornt, neue Reiseerfahrungen zu machen. Der Gedanke, eine Reise in unserer Erinnerung noch einmal zu machen, klingt ein wenig befremdlich &#8211; oder schlicht traurig. Das ist \u00e4u\u00dferst schade. Wir sind h\u00f6chst nachl\u00e4ssige Kuratoren unserer eigenen Vergangenheit. Wir verstauen die wichtigen Begebenheiten, die uns passiert sind, ganz hinten in der Abstellkammer unseres Bewusstseins und erwarten nicht unbedingt, uns jemals wieder mit ihnen auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"\/berlin\/blog\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/08\/13094750\/200614-blog-isolation-spitzweg-2.jpg.webp\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber was w\u00e4re, wenn wir die Prestige-Hierarchie ein wenig ver\u00e4ndern und argumentieren w\u00fcrden, dass das regelm\u00e4\u00dfige Eintauchen in unsere Reiseerinnerungen ein entscheidender Teil dessen sein k\u00f6nnte, was uns st\u00fctzen und tr\u00f6sten kann &#8211; und nicht zuletzt vielleicht die billigste und flexibelste Form der Unterhaltung. Wir sollten es f\u00fcr fast ebenso prestigetr\u00e4chtig halten, zu Hause zu sitzen und \u00fcber eine Reise nachzudenken, die wir einmal auf einer Insel unternommen haben, wie mit unseren schwerf\u00e4lligen K\u00f6rpern tats\u00e4chlich \u00fcber die Insel zu wandern.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Umgang mit unseren Erinnerungen sind wir wie verw\u00f6hnte Kinder, die nur einen Teil der Freude aus Erlebnissen herausquetschen und sie dann zur Seite werfen, um woanders neuen Nervenkitzel zu suchen. Ein Grund daf\u00fcr, dass wir so viele neue Erfahrungen brauchen, ist vielleicht einfach, dass wir unsere Erlebnisse so schlecht verarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um uns besser auf unsere Erinnerungen zu konzentrieren, brauchen wir nichts Technisches. Wir brauchen ganz sicher keine Kamera. Es gibt bereits eine Kamera in unseren K\u00f6pfen: Sie ist immer eingeschaltet, sie nimmt alles auf, was wir jemals gesehen haben. Riesige Brocken an Erfahrung schlummern in unseren K\u00f6pfen, intakt und lebendig. Sie warten nur darauf, dass wir uns Fragen stellen wie: &#8220;Wo sind wir nach der Landung hingefahren?&#8221; oder &#8220;Wie war das erste Fr\u00fchst\u00fcck?\u201c Wir k\u00f6nnen allein durch die Kunst der Erinnerung mit so vielem von dem, was sie angenehm gemacht hat, in Kontakt bleiben. Wir sprechen st\u00e4ndig von der virtuellen Realit\u00e4t. Dabei brauchen wir keine Gadgets. Wir haben die besten Virtual-Reality-Ger\u00e4te bereits in unseren eigenen K\u00f6pfen. Wir k\u00f6nnen &#8211; jetzt sofort &#8211; unsere Augen schlie\u00dfen und in die sch\u00f6nsten, tr\u00f6stlichsten und lebensverbessernden Teile unserer Vergangenheit reisen und dort verweilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir neigen zum Reisen, weil wir im Grunde glauben, dass ein Erlebnis in der Realit\u00e4t nat\u00fcrlich besser sein muss als ein geistiges Bild, das wir uns zu Hause davon machen. Aber es gibt etwas an der Funktionsweise unseres Geistes, das wir gut verstehen sollten, wenn wir traurig dar\u00fcber sind, dass wir nirgendwo hingehen k\u00f6nnen: Es wird immer etwas geben, dass unseren Blick auf das Ziel verstellt, zu dem wir reisen. Etwas, das so verzwickt und m\u00e4chtig ist, dass es den Zweck, warum wir \u00fcberhaupt zu Hause weggegangen sind, untergraben kann, n\u00e4mlich: uns selbst. Es ist ein unausweichlicher Makel, dass wir uns selbst an jedes Ziel mitnehmen, das wir jemals besuchen. Und das bedeutet, dass wir all das mentale Gep\u00e4ck mitbringen, das unser Dasein Tag f\u00fcr Tag so problematisch und schwer ertr\u00e4glich macht: all die Angst, das Bedauern, die Verwirrung, die Schuldgef\u00fchle, die Reizbarkeit und die Verzweiflung. Nichts von dieser Selbstverleumdung ist da, wenn wir uns f\u00fcr ein paar Minuten auf eine Reise in unserem Kopf begeben. In der Vorstellung k\u00f6nnen wir ungetr\u00fcbte Ansichten genie\u00dfen. Aber vor Ort, am Fu\u00dfe des goldenen Tempels oder hoch oben auf dem mit Kiefern bedeckten Berg, stellen wir fest, wie viel von &#8220;uns&#8221; unsere Sichtweise verzerrt. Wir ruinieren unsere Reisen durch die folgenschwere Angewohnheit, uns selbst mitzunehmen. Hier ist eine tragisch-komische Ironie am Werk: Die gewaltige Arbeit, uns physisch an einen Ort zu begeben, wird uns nicht unbedingt dem Kern dessen n\u00e4her bringen, was wir suchen. Wir sollten uns selbst daran erinnern, dass wir vielleicht schon das Beste, was ein Ort zu bieten hat, genie\u00dfen k\u00f6nnen, wenn wir einfach nur \u00fcber ihn nachdenken.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"width: 100%; height: 1px; background-color: #000; margin-bottom: 30px; margin-top: 20px\">\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">The School of Life<br><strong>Leading the AI-Transformation \u2013<\/strong> <strong>Gratis Workshop f\u00fcr HR <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>KI ver\u00e4ndert Aufgaben, Rollen und Entscheidungsprozesse rasant. 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Im Fr\u00fchjahr 1790 schloss sich ein siebenundzwanzigj\u00e4hriger Schriftsteller namens Xavier de Maistre zu Hause ein und beschloss, die Wunder und die Sch\u00f6nheit dessen, was ihm am n\u00e4chsten lag, zu studieren. Sein Werk nannte er \u201eReise um mein Zimmer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>De Maistre schlie\u00dft seine T\u00fcr ab und zieht sich einen rosa und blauen Pyjama an. Ohne Gep\u00e4ck &#8220;reist&#8221; er zum Sofa, dem gr\u00f6\u00dften M\u00f6belst\u00fcck im Raum, das er mit frischen Augen betrachtet und neu w\u00fcrdigt. Er bewundert die Eleganz seiner F\u00fc\u00dfe und erinnert sich an die angenehmen Stunden, die er, in seine Kissen gebettet, und von Liebe und beruflichem Erfolg tr\u00e4umte. Von seinem Sofa aus ersp\u00e4ht de Maistre sein Bett. Wieder einmal lernt er aus der Sicht eines Reisenden dieses komplexe M\u00f6belst\u00fcck neu zu sch\u00e4tzen. Er ist dankbar f\u00fcr die N\u00e4chte, die er darin verbracht hat, und ist stolz darauf, dass seine Laken fast zu seinem Schlafanzug passen. &#8220;Ich rate jedem der kann, sich rosa und wei\u00dfe Bettw\u00e4sche zu besorgen&#8221;, schreibt er, &#8220;denn diese Farben bescheren empfindlichen Schl\u00e4fern ruhige und angenehme Tr\u00e4ume\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie verspielt auch immer, de Maistres Werk entspringt einer tiefen und eindringlichen Einsicht: dass die Freude, die wir am Reisen haben, vielleicht mehr von der Mentalit\u00e4t abh\u00e4ngt, mit der wir reisen, als von dem Ziel. Wenn wir nur eine Reisementalit\u00e4t auf unsere eigenen R\u00e4ume und die unmittelbare Nachbarschaft \u00fcbertragen k\u00f6nnten, k\u00f6nnten diese Orte f\u00fcr uns nicht weniger interessant sein als fremde L\u00e4nder. Was macht also diese Reisementalit\u00e4t aus? Aufnahmef\u00e4higkeit, Wertsch\u00e4tzung und Dankbarkeit k\u00f6nnten ihre Hauptmerkmale sein. Und, was entscheidend ist, um auf diese Weise zu denken, m\u00fcssen wir nicht erst in die Ferne gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Spaziergang ist die kleinste Art von Reise, die wir jemals unternehmen k\u00f6nnen. Sie verh\u00e4lt sich zu einem normalen Urlaub wie ein Bonsai-Baum zu einem Wald. Aber selbst wenn es nur ein achtmin\u00fctiger Ausflug um den Block oder ein paar Augenblicke in einem nahe gelegenen Park sind, ist ein Spaziergang bereits eine Reise, in der viele der gr\u00f6\u00dferen Elemente des Reisens pr\u00e4sent sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einem solchen Spaziergang k\u00f6nnten wir vielleicht eine Blume erblicken. Es f\u00e4llt uns schwerer, sich richtig an Blumen zu erfreuen, je leichter es wird, gelegentlich in Richtung eines anderen Kontinents abzuheben. Es gibt so viele gr\u00f6\u00dfere, grandiosere Dinge, mit denen man sich besch\u00e4ftigen kann, als diese kleinen, zerbrechlichen Manifestationen der Natur. Es ist jedoch selten, dass Blumen einen v\u00f6llig kalt lassen, wenn die Welt dramatisch kleiner geworden ist und eine weltumfassende Traurigkeit in der Luft liegt. Blumen scheinen nicht mehr wie eine kleinliche Ablenkung von einem m\u00e4chtigen Schicksal, nicht mehr wie eine Beleidigung unserer Ambitionen, sondern wie ein echtes Vergn\u00fcgen inmitten einer Litanei von Schwierigkeiten, eine Einladung, \u00c4ngste auszuklammern, eine kleine Ruhest\u00e4tte der Hoffnung in einem Meer von Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise entdecken wir bei einem Spaziergang vor Ort ein kleines Tier: eine Ente oder einen Igel. Sein Leben geht v\u00f6llig unber\u00fchrt von unserem weiter. Es ist ganz seinen eigenen Zielen gewidmet. Die Gewohnheiten seiner Spezies haben sich seit Jahrhunderten nicht ge\u00e4ndert. Wir schauen ihn vielleicht aufmerksam an, aber er ist nicht im Geringsten neugierig darauf, wer wir sind; von seinem Standpunkt aus sind wir in das unermessliche Nichts von Dingen vertieft, die nicht verstanden und gewusst werden k\u00f6nnen. Eine Ente nimmt ein St\u00fcck Brot genauso gerne von einem Kriminellen wie von einer Richterin des obersten Gerichts an; von einem Milliard\u00e4r wie von einem bankrotten Ganoven; unsere Individualit\u00e4t ist aufgehoben, und an bestimmten Tagen kann das eine enorme Erleichterung sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"\/berlin\/blog\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/08\/13094751\/200614-blog-isolation-3.jpg.webp\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf unserem Spaziergang um den Block begegnen uns Themen, die wir aus den Augen verloren hatten \u2013 unsere Kindheit, ein seltsamer Traum, den wir k\u00fcrzlich hatten, ein Freund, den wir seit Jahren nicht mehr gesehen haben, eine gro\u00dfe Aufgabe, von der wir uns immer gesagt hatten, dass wir uns ihrer annehmen w\u00fcrden. Physisch gesehen haben wir kaum eine Strecke zur\u00fcckgelegt, aber wir durchqueren ein gro\u00dfes geistiges Gebiet. Kurze Zeit sp\u00e4ter sind wir wieder zu Hause. Niemand hat uns vermisst oder vielleicht sogar bemerkt, dass wir unterwegs waren. Doch wir sind auf subtile Weise anders: eine etwas vollst\u00e4ndigere, vision\u00e4rere, mutigere und phantasievollere Version der Person, die wir zu sein wussten, bevor wir klugerweise unsere bescheidene Reise unternommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden &#8211; eines Tages &#8211; unsere Freiheiten zur\u00fcckgewinnen. Die Welt wird wieder uns geh\u00f6ren, und wir werden wieder in ihr umherstreifen. Aber in Zeiten der Isolation k\u00f6nnten wir, ungeachtet der offensichtlichen Unannehmlichkeiten, etwas von dem zu sch\u00e4tzen lernen, was uns gew\u00e4hrt wird, wenn wir unsere gewohnten Freiheiten verlieren. Es kann kein Zufall sein, dass viele der gr\u00f6\u00dften Denker*innen der Welt ungew\u00f6hnlich viel Zeit allein in ihren R\u00e4umen verbracht haben. Das Schweigen gibt uns die M\u00f6glichkeit, vieles von dem wertzusch\u00e4tzen, was wir im Allgemeinen sehen, ohne es jemals richtig zu bemerken; und die Dinge zu verstehen, die wir gef\u00fchlt, aber noch nicht angemessen verarbeitet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wurden nicht nur eingesperrt, sondern wir haben auch das Privileg erhalten, eine Reihe unbekannter, manchmal be\u00e4ngstigender, aber im Grunde wundersamer innerer Kontinente bereisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"353\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-1024x353.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-31283\" srcset=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-1024x353.webp 1024w, 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center;\"><a style=\"font-size:22px;\" class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/?utm_source=Website&#038;utm_medium=Button&#038;utm_campaign=lp0100\">Lerne uns kennen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"1084\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1.jpg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-30750\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1.jpg.webp.webp 1440w, 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class=\"has-text-align-center\">Abschied vom Berufsleben Retreat in Berlin \u2013 Wie ich meinen neuen Lebensabschnitt erf\u00fcllend gestalte<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\" style=\"text-align: center;\"><a style=\"font-size:15px;\" class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/events\/abschied-vom-berufsleben-retreat-wie-ich-meinen-neuen-lebensabschnitt-erfullend-gestalte\/\">Mehr dazu<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":561,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[6],"class_list":["post-557","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-all","tag-all"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - 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