{"id":2331,"date":"2021-06-14T13:14:52","date_gmt":"2021-06-14T13:14:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/?p=2331"},"modified":"2024-09-24T11:25:17","modified_gmt":"2024-09-24T11:25:17","slug":"wir-brauchen-keine-erlaubnis-fur-ein-gutes-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/blog\/wir-brauchen-keine-erlaubnis-fur-ein-gutes-leben\/","title":{"rendered":"Wir brauchen keine Erlaubnis f\u00fcr ein gutes Leben"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Anfang unseres Lebens liegt uns nichts ferner als der Gedanke, f\u00fcr alles, was wir tun, eine Erlaubnis einholen zu m\u00fcssen. Wir machen einfach, was wir wollen: Sieht der Teppich verlockend aus, lecken wir daran. Nervt uns die Katze, ziehen wir sie am Schwanz. Fasziniert uns die Steckdose, stecken wir unsere Finger hinein. Fragen wir uns, welches Ger\u00e4usch eine Vase macht, die auf den Boden f\u00e4llt, schubsen wir sie runter. Was wir wollen, wollen wir sofort. Bekommen wir es nicht, schreien wir los.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr bald konfrontiert man uns allerdings mit einer v\u00f6llig anderen Sicht der Dinge. Wir lernen, dass es nicht reicht, etwas zu m\u00f6gen, um es zu bekommen: man muss grunds\u00e4tzlich fragen, bevor man sich etwas nimmt. Was wir haben wollen, hei\u00dft es, geh\u00f6rt wahrscheinlich einem anderem, dessen Einverst\u00e4ndnis wir brauchen. Vieles, worauf wir Lust haben, k\u00f6nnte anderen Menschen weh tun. Wir sollten ein bisschen weniger handeln und mehr nachdenken! Das Allermeiste, was uns vorschwebt, ist ohnehin keine gute Idee!<\/p>\n\n\n\n<p>Ungl\u00fccklicherweise scheinen ausgerechnet die interessantesten Einf\u00e4lle unabl\u00e4ssig gegen ganz existenzielle Regeln zu versto\u00dfen: Offenbar sollte man dem Hamster einfach nichts auf den R\u00fccken kleben; man isst etwas Anst\u00e4ndiges zu Mittag, nicht nur Kuchen; man buddelt seinen Bruder nicht im Sand ein und bohrt auch kein Loch in den Kopf einer anderen Person, um ihr beim Denken zuzuh\u00f6ren. Wir lernen dar\u00fcber hinaus einige ziemlich ern\u00fcchternde Dinge \u00fcber gutes Timing: Erst nach den Hausaufgaben! N\u00e4chstes Jahr vielleicht! Wenn du erwachsen bist!<\/p>\n\n\n\n<p>Und immer muss man unendlich viel l\u00e4nger warten, als man will.<\/p>\n\n\n\n<p>So wachsen wir mit ziemlich festen Vorstellungen davon auf, was wir tun d\u00fcrfen, was von unseren Sehns\u00fcchten zu halten ist und wie man ein freundlicher, guter Mensch wird. Wir lernen, uns die Erlaubnis unserer Eltern einzuholen, wenn wir mit dem Rad losziehen wollen. Wir heben die Hand, bevor wir in der Klasse etwas sagen, und m\u00fcssen fragen, bevor wir bei Freund*innen \u00fcbernachten. An der Universit\u00e4t muss dem Thema unserer Seminararbeit erst zugestimmt werden. Bei der Arbeit kl\u00e4ren wir mit dem Human Resources-Team, wann es ok ist, Homeoffice zu machen und wann nicht. Sogar unser Privatleben strotzt nur so vor Verboten. Wir k\u00f6nnen eine Beziehung doch nicht einfach beenden, schon gar nicht, wenn der geplante Urlaub vor der T\u00fcr steht! Ein Umzug in ein anderes Land? Das w\u00e4re nicht nur teuer, sondern auch exzentrisch. Wir sind zwar mit vielem nicht so zufrieden, aber was k\u00f6nnen wir Dummk\u00f6pfe schon daran \u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><em><strong>WIR HABEN DIE MILLIONEN NEINS UNSERER KINDHEIT VERINNERLICHT UND F\u00dcHREN KRIEG GEGEN UNSERE EIGENEN W\u00dcNSCHE.&nbsp;<\/strong><\/em><\/h4>\n\n\n\n<p>Wir sind keine Kinder mehr, die sich alles, was interessant ist, einfach fr\u00f6hlich in den Mund stopfen, sondern sehen uns besorgt um und fragen, ob das, was wir tun wollen, ok ist. Meistens gehen wir stillschweigend davon aus, dass dem nicht so ist. Und selbst wenn etwas nicht direkt verboten ist, halten wir uns zur\u00fcck. Wir haben die Millionen Neins unserer Kindheit verinnerlicht und f\u00fchren, wie sich das f\u00fcr gute Erwachsene geh\u00f6rt, Krieg gegen unsere eigenen W\u00fcnsche. Es f\u00e4llt uns nicht mehr schwer, geduldig zu sein. Unsere Sehns\u00fcchte bereiten uns ordentlich Schuldgef\u00fchle. Wir sind uns dar\u00fcber im Klaren, wie sehr unsere Bed\u00fcrfnisse anderen zur Last fallen k\u00f6nnen. Wir suchen nach Best\u00e4tigung von Lehrer*innen, Chef*innen, Regierungen &#8211; und vielleicht von Gottheiten. Unserer Vorstellung nach bestimmt das, was bereits existiert, dar\u00fcber, was klug und richtig ist. Wurde etwas noch nicht gemacht, muss es daf\u00fcr auch sehr gute Gr\u00fcnde geben. Vor allem aber achten wir darauf, uns nicht allzu sehr zu beeilen \u2013 auch dann nicht, wenn wir ein konkretes Ziel im Kopf haben. Viel besser ist es ja, ein Jahrzehnt oder zwei abzuwarten, als etwas zu \u00fcberhasten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Haltung kann n\u00fctzlich sein, sch\u00fctzt sie uns doch davor, r\u00fccksichtslos zu sein und unsere allzu kontraproduktiven W\u00fcnsche in die Tat umzusetzen. Aber die Ironie der Geschichte \u2013 und vielleicht letztlich: die stille Trag\u00f6die \u2013 ist, dass sich unsere Sehns\u00fcchte mit der Zeit ver\u00e4ndert haben. Sie sind gar nicht mehr besonders unvern\u00fcnftig, eitel oder absto\u00dfend. Gut m\u00f6glich, dass wir inzwischen wirklich kluge und wichtige Dinge herbeisehnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><em><strong>WIR WISSEN VIELLEICHT GANZ GENAU, WAS WIR WOLLEN, ABER BEWEGEN UNS KEINEN ZENTIMETER VOM FLECK.&nbsp;<\/strong><\/em><\/h4>\n\n\n\n<p>Und doch f\u00fchren wir den Krieg gegen uns selbst mit eben jener unnachgiebigen H\u00e4rte und dem unangemessenen Spott, denen wir vor vielen Jahren ausgesetzt waren \u2013 damals, als wir am liebsten den ganzen Schokoladenbrunnen im Hotel leergetrunken h\u00e4tten. Obwohl unsere W\u00fcnsche inzwischen durch und durch legitim sind, bestrafen wir uns daf\u00fcr, so wie man uns bestraft hat, in unserer Kindheit. Darum kann es sein, dass wir eigentlich ein neues Business aufziehen, eine Beziehung oder Stadt verlassen, v\u00f6llig anders leben oder unser Zuhause, unseren Alltag oder unsere Wochenenden neu strukturieren wollen \u2013 und uns trotzdem keinen Zentimeter vom Fleck bewegen.<\/p>\n\n\n\n<hr style=\"width: 100%; height: 1px; background-color: #000; margin-bottom: 30px; margin-top: 20px\">\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">The School of Life<br><strong>Leading the AI-Transformation \u2013<\/strong> <strong>Gratis Workshop f\u00fcr HR <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>KI ver\u00e4ndert Aufgaben, Rollen und Entscheidungsprozesse rasant. Unser Gratis-Workshop stellt HR-Professionals einen klaren Orientierungsrahmen vor, wie F\u00fchrungskr\u00e4fte im KI-Zeitalter agieren k\u00f6nnen, um Ver\u00e4nderung nicht zu blockieren, sondern tragf\u00e4hig zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/23094042\/260223-Leading-Transformation-AI-Kopie-1024x771.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-33361\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/23094042\/260223-Leading-Transformation-AI-Kopie-1024x771.webp 1024w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/23094042\/260223-Leading-Transformation-AI-Kopie-300x226.webp 300w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/23094042\/260223-Leading-Transformation-AI-Kopie-768x578.webp 768w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/02\/23094042\/260223-Leading-Transformation-AI-Kopie.webp 1440w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\" style=\"text-align: center;\"><a style=\"font-size:19px;\" class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.theschooloflife.com\/berlin\/events\/gratis-workshop-fur-hr-leading-change-im-ki-zeitalter\/\">Jetzt mehr erfahren<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr style=\"width: 100%; height: 1px; background-color: #000; margin-top: 30px; margin-bottom: 20px\">\n\n\n\n<p>Es dauert mitunter sehr lange, bis wir begreifen, dass wir mit unseren W\u00fcnschen anders umgehen sollten, als wir es gelernt haben. Dabei hilft es, folgende \u00dcberlegungen anzustellen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was wir ersehnen, ist vielleicht gar nicht so dumm; unsere W\u00fcnsche sind nicht bescheuert. Wie gro\u00df unsere Tr\u00e4ume auch sein m\u00f6gen \u2013 sie k\u00f6nnen v\u00f6llig berechtigt sein.<\/li>\n\n\n\n<li>M\u00f6glich, dass das, was wir ersehen, niemandem geh\u00f6rt. Vielleicht hat es mit Besitz gar nichts zu tun. Darum muss uns auch keiner etwas erlauben. Ob wir uns so oder anders verhalten, ist der Welt wom\u00f6glich v\u00f6llig egal! K\u00f6nnte sein, dass es gar keine Regel gibt, gegen die wir versto\u00dfen und niemanden, der z\u00fcrnt, wenn wir uns vorwagen.<\/li>\n\n\n\n<li>Belohnt wird vielleicht, wer nach der Belohnung greift. Eine formelle \u00dcbergabe findet nicht statt. Wir m\u00fcssen nur mutig genug sein, uns vorzustellen, dass wir die Belohnung verdienen.<\/li>\n\n\n\n<li>Viele guten Ideen wurden nicht umgesetzt. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass sie dumm sind. Sondern eher daran, dass es uns allen an Originalit\u00e4t fehlt. Wir sind sehr traditionell denkende Gesch\u00f6pfe. Dass etwas nicht existiert, beweist also keineswegs, dass es nicht existieren kann oder sollte. Es zeigt nur, dass auch die anderen, wie wir, auf Erlaubnis warten.<\/li>\n\n\n\n<li>Und noch etwas: Vielleicht sind wir nicht besonders gut damit bedient, auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten, haben wir es doch mit einer endlichen W\u00e4hrung zu tun: der Zeit. Unsere Sehns\u00fcchte durchlaufen keiner wundersame Verwandlung, wenn wir sie aufschieben. Es k\u00f6nnte sehr viel kl\u00fcger sein, etwas sofort zu wollen und zu tun: zu entscheiden, ein Buch mit 24 zu schreiben, mit 17 eine eigene Firma zu gr\u00fcnden oder mit 52 eine Partnerschaft zu verlassen. Wir haben nicht ewig Zeit. Darum sollten wir versuchen, noch vor Sonnenuntergang in die G\u00e4nge zu kommen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Kurz gesagt: Wir brauchen eine neue Philosophie des W\u00fcnschens. F\u00fcr die sensiblen elfj\u00e4hrigen Jungen und M\u00e4dchen in uns, deren impulsives Selbst rigide und ohne viel Phantasie in seine Schranken gewiesen wird, ist die Botschaft noch immer \u00e4u\u00dferst \u00fcberraschend: Dass die Zeit f\u00fcr Erlaubnisse vorbei ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die mentale Struktur, von der wir uns so befreien, ist Produkt von Religion, Politik und Psychologie. In der l\u00e4ngsten Zeit der menschlichen Geschichte glaubte man, Opfer bringen und Rituale und Gebete einsetzen zu m\u00fcssen, um sich von den \u00fcberlegenen Wesen und Kr\u00e4ften, die den Kosmos regieren, Erlaubnis f\u00fcr sein Handeln einzuholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gr\u00fcndungsmythos von Rom k\u00f6nnen sich die B\u00fcrger*innen zun\u00e4chst nicht entscheiden, wo sie ihre Weltstadt errichten wollen. Sie weigern sich, den Aufbau zu beginnen, bevor sie ein Zeichen der G\u00f6tter empfangen haben. Die g\u00f6ttliche Zustimmung erhalten sie schlie\u00dflich in Form von zw\u00f6lf V\u00f6geln, die sich \u00fcber einem der sieben H\u00fcgel zeigen. Belohnt werden sie viele Generationen sp\u00e4ter mit der Herrschaft \u00fcber die damals bekannte Welt. Die Geschichte impliziert, dass die Stadt ohne die Erlaubnis der G\u00f6tter niemals aufgebl\u00fcht w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><em><strong>WIR WISSEN ZWAR NICHT GENAU, WEN WIR UM ZUSTIMMUNG BITTEN K\u00d6NNTEN UND WIE DIESE AUSSEHEN SOLLTE, WARTEN ABER UNTERBEWUSST NOCH IMMER AUF BEST\u00c4TIGUNG F\u00dcR UNSERE PL\u00c4NE.<\/strong><\/em><\/h4>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich glauben wir, weniger eingesch\u00fcchtert und primitiv auf die Welt zu blicken. Aber unsere Haltung legt nahe, dass wir heimlich doch auf Erlaubnis warten. Wir wissen zwar nicht genau, wen wir um Zustimmung bitten k\u00f6nnten und wie diese aussehen sollte, suchen aber in den archaischen Teilen unserer Seele noch immer Best\u00e4tigung f\u00fcr die Pl\u00e4ne, die wir hegen. Wir m\u00f6chten aus zwar unbekanntem, aber berufenem Mund h\u00f6ren, dass gut und erlaubt ist, was wir tun wollen, dass wir daf\u00fcr nicht bestraft werden; dass wir weder den \u00c4rger noch die Vergeltung des Universums heraufbeschw\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Wahrheit ist, dass uns niemand eine Erlaubnis erteilen wird. Es gibt keine kosmische Autorit\u00e4t, die etwas erlaubt, die Stirn runzelt, zornig wird oder uns bestraft. Wir sind allein. Niemand kann uns sagen, ob es ok ist, endlich loszulegen oder besser, weitere f\u00fcnf Jahre zu warten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Universum hat keinen Plan f\u00fcr uns. Ihm ist egal, was wir tun oder warum. Weder straft es unsere \u00dcberschreitungen, noch belohnt es unsere Tugenden. Wir sind allein und v\u00f6llig frei in unseren Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufschlussreich ist auch die Faszination unserer Kultur f\u00fcr Erfinder*innen und K\u00fcnstler*innen, die aufbrechen, gegen den Strom der herrschenden Meinung schwimmen und h\u00e4ufig erst nach ihrem Tod rehabilitiert werden. Ihre Lebensgeschichten begeistern uns, weil wir unbewusst etwas in in ihnen finden, das uns selbst fehlt: den k\u00fchnen Gleichmut, mit dem sie sich \u00fcber Erlaubtes und Unerlaubtes hinwegsetzen. Ihr Vorbild ist ein Korrektiv unserer Angst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ber\u00fchrenderweise stammt eine der Textzeilen, die am h\u00e4ufigsten auf Beerdigungen gespielt wird, aus Frank Sinatras reifer, weltliche Hymne an die Unabh\u00e4ngigkeit: \u201eI did it my way\u201c. Nicht, weil so viele von uns geschafft h\u00e4tten, ohne auf Erlaubnis zu warten unser Leben so zu f\u00fchren, wie wir es f\u00fcr richtig hielten, sondern weil wir uns im Nachhinein so sehr w\u00fcnschen, wir h\u00e4tten uns das getraut. Und uns klar wird:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir h\u00e4tten es tun sollen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"353\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-1024x353.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-31283\" srcset=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-1024x353.webp 1024w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-300x103.webp 300w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie-768x265.webp 768w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/06\/08185910\/240312-Blog-School-Hinweis-Kopie.jpg.webp 1102w\" 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wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"1084\" src=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1.jpg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-30750\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1.jpg.webp.webp 1440w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1-300x226.jpg.webp 300w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1-1024x771.jpg.webp 1024w, https:\/\/assets.theschooloflife.com\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/01\/26091622\/250325-Spring-Retreat-Kopie-1-768x578.jpg.webp 768w\" 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