Im Philosophische Café diskutiert der Philosoph Dr. Martin Ebeling
mit inspirierenden Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen
über die großen Fragen des Lebens. 

Hier finden Sie den Hinweis auf die nächste Ausgabe des Philosophischen Cafés und Aufzeichnungen der vergangenen Events.

Kinder wollen?

Ein eigenes Kind ist für manche die einzig wahre Verheißung des Glücks, für andere eine schwerwiegende Entscheidung und für wieder andere der Grund des Bedauerns, und irgendwann ist es vielleicht einfach zu spät. Es lässt sich jedenfalls sagen, dass das Thema „Kinder wollen?“ sich eine genauere Betrachtung verdient hat.

Wir werden in dieser Ausgabe des philosophischen Cafés mit der Philosophin Barbara Bleisch und der Rechtswissenschaftlerin Andrea Büchler auf der Grundlage ihres gemeinsamen Buches „Kinder wollen“ über diese für das gute Leben so wichtige Frage diskutieren, wie wir uns zum eigenen Kinderwunsch philosophisch reflektiert verhalten können.

Entschleunigung und Resonanz

Was passiert mit modernen Gesellschaften wie der unsrigen, denen Beschleunigung als Wesensmerkmal eingeschrieben ist, wenn sie, wie gerade erlebt, notgedrungen zum Stillstand kommen? Was lehrt uns diese Erfahrung der Entschleunigung darüber, wie wir auf unterschiedliche Art und Weise mit der Welt in Beziehung treten können?

Es gibt wohl niemanden, mit dem wir uns Antworten auf diese Fragen so gut nähern können, wie den Soziologen Hartmut Rosa. Denn Rosa war es, der Beschleunigung als Wesensmerkmal der Moderne diagnostiziert hat. Er hat darüber hinaus aber auch ein weiteres Konzept geliefert, um das sich seine Überlegungen zu einer Soziologie des guten Lebens kreisen: die Resonanz.

Aus dem Nichts

Das Universum ist aus ihm entstanden und unsere Welt eigentlich voll davon, und dennoch schenken wir ihm selten die ihm gebührende Aufmerksamkeit: das Nichts. In dieser Ausgabe des philosophischen Café sprechen wir über nichts (anderes) und erleben, was daraus entstehen kann. 

Dieses Prinzip des Entstehenlassens aus dem Nichts liegt auch der Improvisationskunst zu Grunde, weshalb sich für dieses Gespräch eigentlich nur einer eignet: Der Improvisationskünstler und head of nothing von the school of nothing® Martin. A Ciesielski.

Sterben lernen

Mit Corona rückt auch der Tod wieder stärker ins Bewusstsein. Doch ganz abwesend war er sowieso nie. Denn die Gewissheit, sterben zu müssen, gehört zu den fundamentalen Wahrheiten über uns. Wir können versuchen, sie zu verdrängen oder zu vergessen, aber dadurch verschieben wir die Beschäftigung mit ihr nur temporär und auch nie ganz ins Unterbewusste, wo sie weiter wirkt. 

Es ist also eigentlich immer ein guter Zeitpunkt, sich mit unserer Sterblichkeit und unserem Umgang mit dem Tod zu beschäftigen. In dieser Ausgabe des philosophischen Cafés tun wir das mit dem Philosophen Dr. Pavel Radchenko und Cori Moore,  die das re.design death movement mitgegründet hat, das sich für eine neue Sterbekultur einsetzt. 

 

Zukunft nach Corona

Wir können über Zukunft nachdenken als eine Zeit, die nach der Gegenwart kommt. Wir können sie aber auch als das fassen, als was sie sich in der Gegenwart zeigt. Das tut sie in Form von hoffnungsvollen oder pessimistischen Gedanken und Fragen, die unsere Ungewissheit zum Ausdruck bringen. Da uns diese Gedanken und Fragen gerade sehr beschäftigen und beunruhigen, ist die Gegenwart der Zukunft ein hochaktuelles Thema.

Der Zukunftsforscher und Publizist Matthias Horx hat einen Text über die Welt nach Corona geschrieben, der wohl auch deshalb so viel Resonanz erfahren hat, weil er uns die Zukunft vertrauter erscheinen lässt.

Der Gastgeber

190808 Portrat Martin Ebeling 228x228 IMG 8676 KopieDr. Martin Ebeling ist Philosoph und leitet das Business-Programm von The School of Life Berlin. Mit seiner Mission, den Wandel hin zu einer menschlicheren Arbeitswelt zu unterstützen, engagiert er sich als Trainer, Facilitator und Speaker. Als Philosoph glaubt er, dass wir den notwendigen Wandel nur gestalten können, wenn wir Arbeit neu denken und bezeichnet sich deshalb auch gerne als Instigator of Ideas.
Daneben beschäftigt er sich vorwiegend mit den großen Fragen der Philosophie und unserem Potential zu mehr emotionalem Wachstum, und hofft, dass Achtsamkeit und (Selbst-)Mitgefühl verstärkt Eingang in unsere Gesellschaft finden. Als Autor des Buches „Conciliatory Democracy“ plädiert er für einen anderen Umgang mit den politischen Meinungsverschiedenheiten, die unsere Zeit prägen. Darüber hinaus hat er zahlreiche wissenschaftliche philosophische Aufsätze verfasst. 


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